Zurück aus dem Ausland und NUR eine Woche LEBEN!

Fakten, Fakten, Fakten. Ein Blog sollte ab und an auch mal autobiografisch sein und genau das ist der Grund warum ich euch nun von meiner Woche, bzw 10 Tagen in Deutschland in denen ich Zeit habe einfach mal ein bisschen ICH zu sein, erzähle.


Letzten Freitag bin ich mit einer guten Freundin (und zeitgleich kleinen Schwester eines meiner besten Freunde) aus Antwerpen zurückgekommen, nachdem sie mich während meiner letzten Woche dort besuchte. Unter anderem waren wir in Paris, wie ihr hier schon 1-2 Posts mitbekommen haben solltet.

Ankunft in Deutschland war rechtzeitig um mit meinen Freunden telefonisch abzuklären, wer nach Rüsselsheim in die Strandbar fährt, um das Spiel „Deutschland – Griechenland“ anzugucken. Da ebenjene Freundin, die oben soeben Erwähnung fand, Griechin ist, fieberte ich besonders dem Match entgegen. Ihr Bruder, der es sträflicherweise noch nicht einmal nach Antwerpen geschafft hatte, wohnte dem Match in einer griechischen Bar bei, gesellete sich jedoch später mit Griechenland-Fahne und riesiger Party-Stimmung dem Auto-Korso hinzu.

An Party war nach dem Match jedoch bei mir nicht mehr zu denken, da mir einfach eine Woche mit wenig Schlaf in den Knochen steckte. Hatte ich doch noch Freitags morgens um 12 panisch in Unterbuchse und Zahnbürste angefangen das Zimmer aufzuräumen und mein Zeug zu packen, als der Typ, der Schlüssel- und Zimmerabnahme machen wollte vor mir stand und meinte „I think we have a serious problem!“

Seitdem meine Mutter eine o2-Flatrate hat und ich zurück in Deutschland bin und zu o2 gewechselt bin, werde ich wochenends spätestens um 12 geweckt mit einem Anruf: „Alexander, essen ist fertig, komm runter // aufstehen!“. So war es dann auch Samstags und Sonntags. Während ich den Samstag versucht hab primär damit ersteinmal rumzubringen wenigstens ein paar Umzugskisten in meinem Zimmer auszuräumen, saubere und schmutzige Kleidung zu trennen und generell Chaos zu beseitigen, versuchte Basti mich die ganze Zeit dazu zu bewegen zu ihm zu kommen um seinem erklärten „Blog-DAY“ beizuwohnen.
Gegen Nachmittag machte ich mich dann auf dem Weg zu ihm, kämpfte bei ihm 2 Stunden mit dem WLAN, rief Kyrillion an er solle auch endlich mal vorbeikommen und einen WLAN-Repeater mitbringen. Kurzum: Grillinger initiiert und auf zum REWE.
Samstag wurde dann ein lustiger Abend, der für mich von Blogger-Seite aus wenig erfolgreich verlief, jedoch dann die ein oder andere Flasche Wein mit sich brachte.

Kyrillion, der nun mittlerweile (seit eben jenem Samstag) auch einen Blog hat, berichtete bereits:

https://kyrillionsblog.wordpress.com/2012/06/24/wtf-mache-ich-hier/

Sonntags war es dementsprechend angenehm von meiner Mutter per Anruf geweckt zu werden! Dafür zeigte sich der Sonntag wenig aktiv (worum ich eigentlich ganz dankbar war). Einzigste Aktivität war ein kurzer Spaziergang mit Basti zur Dönerbude (ich hatte schon gegessen, war also nur Begleitung) und eine Verabredung um „Auf Brautschau im Ausland“ zu gucken. Basti berichtete hierüber und ich fremdschäme mich immernoch, möchte jedoch unbedingt wissen, wie es weiter geht und werde deshalb auch nächsten Sonntag wieder einschalten!



Montag bot dafür umso mehr Action. Aufstehen um 6 Uhr und ein paar zerkloppte, Krawatte raussuchen, Hemd raussuchen, Anzug anziehen, Unterlagen fürs Bewerbungsgespräch zusammenkramen und auf meinen Dad warten, dass er mich mim Auto mit Richtung Taunus nimmt. 6 Uhr aufstehen für ein Bewerbungsgespräch um 10? Jap – hoffen wir, dass es sich gelohnt hat (ich hatte ein gutes Gefühl) und am Freitag erfahre ich dann, ob ich das Praktikum bekomme.



Mittags ging es dann mit meiner Sis (Urlaub) und Kyrillion (Student) ins MTZ um nach Inlinern zu gucken (ich war eigentlich nur auf der Suche nach nem Toner für meinen Drucker, aber dazu gleich mehr!). Basti schloss sich uns kurzentschlossen an und machte früher Feierabend, um wegen seinem Macbook Stress im Apple-Store zu schieben (pah, wer kauft schon Apple!).


Abends sind wir dann zu Dritt zu einem Schultheaterstück nach Rüsselsheim aufgebrochen: „Romeo und Julia und Klaus“. Eine Review hierzu soll noch folgen. Dabei hatte ich auch Gelegenheit meine Ex-Freundin wiederzutreffen, wobei ich dachte, wenn mit mir Schluss gemacht wird, versuch ich trotzdem noch normal mit dem Andern umzugehen, weshalb ich ihr auch umgehend Hallo sagte und sie mir jedoch nur ein Gefühl entgegenbrachte: „awkwaaaaaaaaaaaard“
An dieser Stelle eine gepflogenes „so what“ von mir und mit einem „Auf Wiedersehen“ konnte ich dann auch nicht mehr rechnen. Scheint so, als hätte sie nicht nur mit der Beziehung, sondern auch mit mir als Mensch abgeschlossen. Schade. Noch ein kleines Romeo Zitat, dass mir so in den Kopf kam:

„Ach, ich verlor mich selbst; ich bin nicht Romeo. Der ist nicht hier: er ist – ich weiß nicht wo.“

Ganz vergessen hab ich auch noch zu erwähnen, dass ich mit meiner Familie in unserer bescheidenen Stadt vor dem Theaterstück noch gute deutsche Küche probierten und das Cordon Bleu (fraglich, ob das wirklich Deutsch ist) wirklich wirklich zu empfehlen ist.


Ausklingen ließen wir den Abend dann bei einer Cola und Ähnlichem im RIND in Rüsselsheim und fragten uns wieviele der Kinder dort wohl schon fahren dürfen, oder generell überhaupt schon Alkohol konsumieren dürfen. Auf jeden Fall war eindeutig zu erkennen, dass das Schuljahr wohl zu Ende ist und man grundsätzlich jedes Mädchen mit dem man sich unterhält nach dem Ausweis fragen muss, um sich nicht strafbar zu machen. Wir hatten merklich den Altersdurchschnitt gehoben und sind nun auf der Suche nach einer neuen Bar/Pub/Ähnlichem!


Heute ist nun Dienstag und der lief bislang eher orientiert an organisatorischen Dingen ab. Am Wochenende (Samstag) gehts wohl offiziell mit meiner Bachelor-/Seminararbeit los und wenn man bedenkt, dass ich bis gestern noch nicht einmal wusste, ob ich überhaupt sie mitschreiben kann, weil die Kommunikation von Seiten des Lehrstuhls mehr als mangelhaft war, ist das ein enormer Fortschritt. In trockenen Tüchern ist damit jedoch immernoch nichts, denn ich stehe zwar auf der Liste, jedoch bin ich noch nicht offiziell angemeldet. Ich muss mich einmal in papierform am Lehrstuhl (Link zu dem Dokument war für mich nicht auffindbar und verdanke ich nur einem guten Freund, der selbst auch seine Seminararbeit schreibt) und elektronisch über das Uni-Portal (Anmeldung jedoch zZt nicht möglich, da ich ja noch offiziell BEURLAUBT bin… WTF). Auch an dieser Stelle rettet mir mein Freund den Arsch, da er sich bereits telefonisch mit der Uni-Verwaltung in Verbindung gesetzt hat. Ich habe nun eine Mail geschickt und auch prombt eine Antwort erhalten:

Hallo Herr Lionheart,
ich habe Sie für den Wahlbereich angemeldet. Bitte beachten Sie, dass diese Anmeldung nur einen Teil der Anmeldung für die Seminararbeit ausmacht. Sie müssen auch noch das entsprechende Formular ausfüllen.
Weiterhin stellt diese Anmeldung keine Veranstaltungsanmeldung dar.
Freundliche Grüße,

Immerhin! Die Anmeldung in papierform liegt gerade im Brief eingetütet neben mir und wird gleich zur Post gebracht. Ferner werde ich sie in gescannter Form (auch wenn es dort keiner die Emails zu lesen scheint) an den Lehrstuhl per Mail gehen! – BRIEFZURPOSTBRINGSCHREIBPAUSE –

Sooooooooooodele und zurück von der Post! Gleich mal mit einem meiner zukünftigen Mitbewohner telefoniert, da wohl alle am Wochenende nicht da sind, ich jedoch am WE in die Wohnung möchte (schließlich geht Samstag ja offiziell die Seminiararbeit los!). Schlüssel wird jedoch deponiert und ich kann ihn am Sonntag abholen. Von daher ist meine Wohnsitutation wohl bis Ende Februar kein Problem mehr! CHECK
Jetzt muss ich rein theoretisch noch Züge für Sonntag raussuchen, dafür bin ich jedoch gerade zu faul und unmotiviert!
Die Anmeldung für die Seminararbeit ist sowohl schriftlich, als auch elektronisch abgehakt und die Notfall-Email geht genau…. JETZT raus! Von daher auch: CHECK

Heidenei, den Toner zu erwähnen darf ich nicht vergessen! Mein Leben – ein Leben voller Widrigkeiten: Die Anmeldung, die schriftlich erfolgen sollte, ließ sich für mich nicht so einfach umsetzen (ähnliches gilt für den Untermietvertrag für meine Bleibe in Mannheim), da meinem Drucker (der sich zwar schon während der Klausurenphase permanent über Toner-Mangel beschwerte) der Toner nun endgültig ausgegangen ist. Auch der Drucker meiner Eltern ist tot. Mein Vater könnte zwar auf der Arbeit drucken, befindet sich jedoch geschäftlich in Deutschland unterwegs. Wiedermal musste mir ein Freund, diesmal Basti, aus der Patsche helfen. Wie schon gesagt – damit Anmeldung: CHECK


Was steht die Woche noch an, außer Koffer packen für Mannheim? Nunja, unter anderem am Mittwoch die Sneak und wieder eine Kino-Review wuhuuuuu.


Donnerstag und Freitag soll es bullenwarm werden und Schwimmen für der Bachelorarbeit, also den Sommer genießen, warum sollte ich da NEIN sagen!


Am Freitag bekomm ich dann auch die Bestätitung bzgl meines Praktikums und damit wäre mein Sommer zu 95% geplant. Ich werde versuchen die Woche einfach noch möglichst viel mit meinen Freunden zu machen und halte euch hierüber natürlich auf dem Laufenden!! Bis dahin… euer Alec


PS: Wie zum Henker halten es Mädels aus einen Pony zu haben…. die Haare hängen IMMER in den Augen und jucken an der Nase… GOTT, vllt geh ich doch noch die Woche zum Friseur!


[UPDATE] Gerad noch eingefallen, dass ich ja noch unbedingt meinen SEPA-Dauerauftrag rausnehmen muss, sonst überweis ich im Juli und August auch noch Miete an meinen Vermieter in Antwerpen. Das wollte ich vorhin schon in der Sparkassen-Filiale machen (die schon geschlossen hatte), aber am Automaten wurde mir angezeigt ich hätte KEINE Daueraufträge aktiv… WTF? oO
Nun denn – online-banking. Auch hier keine Daueraufträge. oO Vielleicht hat ja die Hauptzentrale in Groß-Gerau noch auf, also dort angerufen. Wow, da geht ja jemand ans Telefon! Zunächst großes Fragezeichen, was zu tun ist und ob und wie und was und wo man den SEPA-Auftrag löschen kann. Aber auf jeden Fall nimmt die nette Dame sich der Sache an und kümmert sich darum, dass zum Monatsersten kein Geld fließt. Klingt doch gut. Jetzt muss ich rein theoretisch noch den DA für den neuen Mietvertrag in Mannheim aufsetzen und alles ist geregelt. Bislang jedoch kein CHECK hierfür!




Alex

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Alex aka Sayuron (Gründer von Mitteilungsdrang) “Eigentlich ist WordPress und php gar keine Ansammlung inkompetender Kacke, sondern ich bin nur eine Ansammlung nicht anpassungsbereiter Faulheit”

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