Zu Ende ist alles erst zum Schluss – Sneak-Review

[Zwischeninfo: Dieser Post wurde bereits im März verfasst!]

Nach langer Pause wurde es mal endlich wieder Zeit für eine Sneak und damit auch für eine Sneakreview.

Nun ja, was lief?

Zu Ende ist alles erst zum Schluss

Am Besten fangen wir mit dem Trailer an:

Wir alle kennen spätestens seit „Ziemlich Beste Freunde“, nein seit „Willkommen bei den Sch’tis“ die französische Komödie. Mit „Die fabelhafte Welt der Amélie“ ist uns darüber hinaus schon viel länger das französische Drama (Romanze) mit großen Bildern und mitfühlbarem Storytelling bekannt.
Aber zu was gehört nun dieser Film? Zu Ende ist alles erst zum Schluss versucht alles zu gleich zu sein: Ein heterogener Versuch eine Symbiose zu bilden aus einer großteils unlustigen Komödie mit einem sich teils zu ernstnehmenden Drama (das Renterdasein und die Unterbringung für ältere Menschen in Altenheimen) um dann wiederum in dem Versuch zu enden eine Romanze zu sein. Kleiner Hinweis hierzu: Nur weil ein Film zwanghaft und aus unerklärlichen Gründen in den letzten 30 Sekunden mit einem Kuss endet, ist dieser Film noch lange keine Romanze!
Oft war es schwer zu sagen um was es eigentlich in dem Film geht: Primär eigentlich um die Großmutter, die nach dem Tod ihres Mannes ins Altenheim gesteckt wird und schlussendlich ausbüchst. Eingetlich!
In Wahrheit kann man das nicht genau sagen. Neben dem Renteneintritt von Michel, dem Sohn der Großmutter, der durch den fehlenden Job fehlende Sinnhaftigkeit im Leben vermisst und die damit verbundene Ehekrise, scheint der eigentliche Hauptcharakter eigentlich der Enkelsohn Roman zu sein: Literaturstudent und auf der Suche nach der großen Liebe.
Allerdings schafft es der Film seine Hauptdarsteller so in den Hintergrund zu schieben dass Nebencharaktere wie Romas Mitbewohner und sein Arbeitgeber fast gleichwertig als nichtssagende Hauptcharaktere erscheinen.

Im Großen und Ganzen kann man dem Film eine Chance geben, aber im Kino lohnt weder Story, Setting oder sonst noch was. Bei meinen Freunden rangierte der Film sich an unterster Stelle ihres Sneak-Rankings ein.
Ich versuchte dem Film eine Chance zu geben, kann mir jedoch auch schwerlich vorstellen ihn für das Free-TV zu empfehlen. Der Film ist per se nicht schlecht… jedoch hat er einfach absolut Nichts zu bieten. Versucht man ihm tatsächlich hartnäckig eine Chance zu geben, so macht er diese spätestens dann zu nicht als in Disney-Manier angefangen wird zu singen (also ein gesungenes Lied abgespielt wird).
Ich tue mich gerade äußerst schwer mit dieser Review, da ich einfach nicht weiß worüber ich berichten soll.

Fazit: Auch Kino 10 konnte diesen Film nicht retten. Es wurde kein schlechter Film produziert, sondern einer der die Filmrolle einfach nicht verlassen sollte.

Zwischeninfo: Bei IMDB erreicht der Film immerhin ein Rating von 6,4 … dafuq

Zum Abschluss mochte ich euch noch darauf hinweisen dass der französische Film durchaus gute Werke hervorgebracht hat. [Trailer folgen noch!]

Alex

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Alex aka Sayuron (Gründer von Mitteilungsdrang) “Eigentlich ist WordPress und php gar keine Ansammlung inkompetender Kacke, sondern ich bin nur eine Ansammlung nicht anpassungsbereiter Faulheit”

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