The Walking Dead – Staffel 3 Kurzkommentar

Es kommt gelegentlich, aber weiß Gott nicht oft vor, dass ich eine Serie anpreise und meine Meinung im Nachhinein revidiere. Normalerweise zeigt sich zu Beginn einer Serie welches Potenzial sie hat und bereits in den ersten Folgen entscheidet sich, ob man regelmäßiger Zuschauer wird. Der Ein oder Andere wird sich gegebenenfalls noch an meine Lobpreisung in Bezug auf „The Walking Dead“ erinnern.

Hier falle ich am Besten mal direkt mit der Tür ins Haus. Das Staffelfinale von Staffel 2 ist grundsätzlich nicht schlecht. Es ist ein Aufbruch und Umbruch in Vergleich zu Staffel 2, die ja primär darin bestand sich zeitlich begrenzt niederzulassen. Das heiß ich durchaus willkommen, jedoch gibt es eine Entwicklung in der letzten Episode, die mir absolut und zwar wirklich dermaßen die Lust auf Staffel 3 verdirbt.

(Kleiner Ausschwenker: Dexter Staffel 4 – Bei Dexter war ich leider so dumm und habe mich zu früh selbst gespoilert und von dem Tod einer mir für die Charakterentwicklung von Dexter wichtigen Person erfahren. Daraufhin hatte ich keine Lust mehr auf die Serie. Mittlerweile habe ich aber von mehreren Leuten gehört, dass in den neusten beiden Staffeln die Serie unglaublich gut sein soll, weshalb ich am überlegen bin nicht doch meinen inneren Schweinehund zu überwinden.)

Zurück zu „The Walking Dead“.

Am Ende von Staffel 2 gibt es auch hier eine Wendung, die ich nicht willkommen heiße. Es ist nicht der Tod einer Person, sondern die charakterliche Entwicklung des Protagonisten Rick Grimes.

Wer selbst noch nicht Staffel 2 geguckt hat, dem bietet sich morgen die Möglichkeit, da RTL II die komplette Staffel 2 an einem Stück ausstrahlt.

Heute gibt es (glaub ab 23.00 Uhr) die komplette erste Staffel.

Aber nochmal kurz zurück zu Staffel 3. Wie schon angedeutet musste ich mich fast zwingen die erste Folge der dritten Staffel zu gucken und zu Beginn herrschte in mir hauptsächlich und vorwiegend der Widerwille.

Storymäßig geht es um Folgendes: Die Gruppe der bisweilen Überlebenden rund um Rick Grimes hat den Winter hinter sich gebracht und versucht riesigen Horden von Zombies zu entkommen. Seiner Frau Lori bleiben jedoch nur noch wenige Tage bis zur Geburt ihres Kindes. Rick setzt nun alles daran einen sicheren Platz für die Geburt und seine Gruppe zu finden.

Ort der Begierde wird ein Gefängnis, das bereits am Ende der zweiten Staffel im Hintergrund zu sehen war.

An dieser Stelle darf man durchaus gespannt sein, wie AMC sich von Resident Evil 4 – Afterlife abheben will. Ich kann nur hoffen, dass die Andeutung von Ricks charakterlichen  Entwicklung am Ende der zweiten Staffel ein Cliffhanger war, der schnell wieder über Bord geworfen wird. Andernfalls ist die Serie für mich gestorben und taugt höchstens noch als zombiehafte Erinnerung an eine Serie mit viel Potential.

 

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[geschrieben mit:
Motorola RAZR]

Alex

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Alex aka Sayuron (Gründer von Mitteilungsdrang) “Eigentlich ist WordPress und php gar keine Ansammlung inkompetender Kacke, sondern ich bin nur eine Ansammlung nicht anpassungsbereiter Faulheit”

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