Sucker Punch – Review Part 1

[UPDATE]

Ja ich habs tatsächlich geschafft Sucker Punch ein bisschen weiter zu gucken. Eigentlich sollte man einen Film nicht in Episoden gucken, sondern einmal am Stück… aber bisher hat das dem Film noch keinen großen Abbruch getan. Ich denk im Kino am Stück würde der Film natürlich unendlich mal viel besser wirken,… aber nun müssen wir mit meinen gestückelten Reviews leben!

 „Die deutschen Ärzte und Ingenieure haben etwas entwickelt um ihre gefallenen Soldaten wieder an die Front zu schicken. Sie benutzen Dampfkraft und Zahnradmechanik um sie in Bewegung zu setzen.“

Dieses Zitat aus dem Film trifft meines Erachtens bestens den zweiten Part des Films. Gut finde ich vor allem, dass diesmal nicht das klassische „oh-wir-kämpfen-gegen-nazis“-Schema gefahren wird, sondern Deutschland mit seiner militärischen Kraft im ersten Weltkrieg in die Story eingebaut wird. Genialität, Schaffenskraft und Kampfstärke werden hier verkörpert… mit einer verwischten Grenze zum zum Steampunk. Weiterhin zeigt sich der Film bildgewandt und kann auf der anderen Seite nicht mit sodnerlich spannender Storyline aufwahrten. Dafürkommt die altbekannte Absurdität wieder ins Spiel: Es ist schon unglaubwürdig, dass die Hauptdarstellerin in bester Rambo-Manier mit Maschinengewehr in bester Schusslinie für Gegner 200 deutsche Soldaten ausschaltet.

Aber ich freu mich wirklich auf den Rest des Films. Der Drehbuchautor gehört nach dem bisherigen Stand erschossen und der Regisseur für die Umsetzung auf einen Sockel gehoben!
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[Review Part I 15.07.2011]
Als kleine Vorab-Info: Ich habe den Film ungefähr bei Minute 30 unterbrochen, um ihn bei Gelegenheit nochmal mit meinen Freunden zusammen zu gucken. Trotz dessen möchte ich euch meine Impressionen und Kommentare von Kyrill nicht vorenthalten:

  • bild- und stimmungsvolles Opening… endlich eine Einleitung, die ohne  große Worte auskommt. I-wie einfach gelungen!
  • Schade nur, dass das unhotteste Mädchen des ganzen Films ausgerechnet die Hauptdarstellerin ist
  • Es gibt glaube ich in jedem Film Szenen bei denen man sich fragt: „Was, Wie, Wo“ … da wir Sucker Punch aber getrost als Männerfilm abspeichern können, ist das hier als nachrangig zu betrachten und fällt damit minder ins Gewicht (Ich korrigiere: Ein über Minuten gehendes Stirnrunzeln bringt einen doch ein bisschen aus den Genuß)

Kommentare von Kyrill:

  • bedenke folgendes: Der Regisseur hat in einem Interview gesagt in der Unsprungsversion hätte die Strafe für Scheitern von ihr bedeutet, dass sie bis an ihr Lebensende immer wieder vergewaltigt wird. Das erklärt, finde ich, vieles^^
Alex

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One thought on “Sucker Punch – Review Part 1

  1. Lynn..

    Auf Anfrage hier nochmal meien Gardinenpredigt an unsern allseits geliebten Blogger:

    Sucker Punch ist definitiv KEIN Männerfilm! Es spritzt kein Blut… zumindest nicht in dem Maße, in dem geballert wird. Es läuft RICHTIG gute Musik (ich sag nur Björk… so als Beispiel) und die Schauspielerinnen – ja, auch Vanessa Hudgens – haben wirklich gute Arbeit geleistet.

    Außerdem: Kurze Röcke und unblutiges… naja nicht Geballer, aber die jugendfriee Version dessen gibts auch bei Sailor Moon. Ist das jetzt auch ein Männeranime? Ich glaube nein 😛

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