Star Wars Episode VII – Review

Etwas mürrisch ließ ich mich schlussendlich doch dazu überreden, mir im Kino diesen Film anzuschauen. Und zugegeben: man hat sich schon einiges einfallen lassen, was das Merchandisig betrifft, sodass man dann doch ein wenig neugierig wird.

Star Wars VII_HinweisIm Kino selbst war ich etwas überrascht von den Hinweisschildern. Gedacht hatte ich mir bereits, dass es wohl einige Fans der Serie gibt, die gerne im Outfit ihrer Helden auftauchen… aber folgender Hinweis war durchaus amüsant:

Ob ich nun noch groß spoilern kann oder nicht, kann ich nicht einschätzen, da gefühlt die ganze Welt den Film schon gesehen hat… aber dennoch möchte ich an dieser Stelle nochmal verwarnen, dass dieser Review wohl den ein oder anderen Spoiler des Filmes erhalten wird.

Zunächst einmal muss man sich von dem Gedanken an die alten Teile, die ursprüngliche Trilogie, verabschieden. Dieser Film enthält zwar im Verlauf der Story nicht gerade wenige Anspielungen auf diese Teile, die Umgangsweise ein wenig anders, als gewohnt. Es ist wesentlich mehr Humor in der gesamten Szenerie, als bei allen vorherigen Teilen – teils plump eingebaut, teils als grandioser Sidekick-Lacher. So spuckt beispielsweise ein gefräßiges Alien in einer Szene den Stiefel seines Opfers wieder aus.

Die Story selbst erinnert viel an den Teil, der heute Episode IV genannt wird. Rey, die Dame, um die es schlussendlich geht, wächst alleine auf dem Wüstenplaneten Jakku auf. Zwar hat sie ihre Eltern nicht verloren, so wie Luke Skywalker damals, allerdings sind ihre Eltern von diesem Planeten geflohen und haben sie quasi als Pfand zurückgelassen.

Auch im weiteren Verlauf zeigen sich einige Parallelen. Es gibt zwar mittlerweile keinen Todesstern mehr, der eine absolut unnötige Schwachstelle hat, allerdings ist es diesmal ein ganzer Planet, der als Munition eine ganze Sonne verwendet – aber auch hier mit einer überaus unnötigen Schwachstelle, ganz im Sinne des Todessterns. Natürlich wird auch im Film ein direkter vergleich gezogen.

Im weiteren Verlauf erfolgt, wie auch in Episode IV, direkt ein Angriff auf diesen Planeten. Und hier fällt auf: Das Geschwader besteht quasi aus den gleichen Personen, wie damals. Und auch das waghalsige Flugmanöver ist dem aus dem damaligen Teil sehr ähnlich. Einzig und allein überschattet wird dieser Sieg von dem Tod eines Charakters, der jedem ans Herz gewachsen war.

Schlussendlich muss ich sagen, dass der Film doch um einiges besser war, als ich ursprünglich erwartet hatte. J.J. Abrams hatte durchaus eine große Aufgabe vor sich, als er sich der Star Wars Reihe annahm – und er hat den Job schon im ersten Film wahrlich gut gemacht. Der Film nimmt sich nicht zwangsläufig sonderlich ernst… so hatte ich zumindest das Gefühl. Gerade der Vergleich zwischen Todesstern und Star Crusher (dem Zerstörer-Planeten) wird deutlich, dass sich J.J. Abrams hier die alten Teile wohl wirklich zum Vorbild genommen hat. Allerdings gibt es viel Action im gewohnten Star Wars Manier und die Fans kommen bei dem Geballer nicht zu kurz.

Flo

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Mittlerweile schon die 20 Jahre überschritten, schlage ich mich so durch zwischen Arbeit, Sport und Games. Und nebenbei kommen dann hier noch ein paar Beiträge zustande - vorwiegend jedoch im Bereich Games. Nebenbei bin ich noch mit auf unserem Youtube-Channel tätig - wenn es die Zeit denn zulässt.

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