George R.R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer – Die Herren von Winterfell (Der Winter naht) Buch-Rezension

Die Rubrik „Bücher“ auf meinem Blog liegt mir sehr am Herzen. Leider sind dort nicht so viele Posts vertreten, wie es sein sollte. ‚Well, I’ll do my very best‘ um das zu ändern!

Das Lied von Eis und Feuer

Was verrät uns der Einband?

„Die letzten Tage des Sommers sind gekommen.

Eddard Stark, der Lord von Winterfell, lebt mit seiner Familie im kalten Nordendes Königreichs Westeros, und er weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute seines Königs stirbt, soll Eddard an dessen Stelle treten. Für die Zeit, die er am Königshof zubringen muss, überträgt Eddard die Herrschaft über Winterfell an seinen Erben Robb – während sich sein Bastardsohn Jon den Kriegern der Nachtwache anschlließt. Doch Robert Baretheon ist nicht mehr der starke Herrscher, der er einst war, und um den Eisernen Thron scharen sich Intriganten und feige Meucheler. Eddard sieht ich plötzlich von mächtigen Feinden umzingelt und muss hilflos zusehe, wie seine vielköpfige Familie in alle Winde verstreut wird. Die Zukunft des gesamten Reiches Westeros steht auf dem Spiel…“

Intrigen, Hinterhalt und Inzucht sind die Schlagwörter mit denen man das Buch treffend benennen könnte. Jedes mal jedoch, wenn man die lästigen Intrigen satt hat, kommen neue spannende Erzählabschnitte, die einem nach mehr verlangen lassen und einen dazu verleiten nur schweren Herzen das Buch beiseite zu legen. Der Autor George R.R. Martin schafft es diese verworrenen gedanklichen (psychotherapeutische Rückschlüsse sollten jedoch nicht gezogen werden) Gefüge in ein eigenes episches Fantasy-Gefüge zu weben, das einen in eine wohlbedachte und Raum für viel Spannung gebende Welt versetzt.
Mich erinnert das Buch stark an ‚Der Brief für den König‚ von Tonke Dragt, dass die Abenteuer Ritters Tiuri behandelt. Das Lied von Eis und Feuer ist sozusagen die erwachsengewordene 10-bändige Pendant der Geschichte von Tiuri (damit meine ich nicht Plagiarismus und Ideenklau, sondern nur eine zufällig, e erfreuliche Ähnlichkeit, die ich als grosser Fan des Briefs für dem König begrüße.)

Fazit:
Man musste den ersten Band noch nicht fertig gelesen haben um zu wissen, warum das Fernsehen bereits eine Produktion des Filmes umgesetzt hat. Das Buch hat riesige Potenziale, die auch genutzt werden. Auch ist mir jetzt, und auch schon zu früherem Zeitpunkt, beim Lesen bewusst gewesen, dass ich mir auch die nachfolgenden Teile der Buchserie zulegen werde.

Da hat sich im Laufe des Buches etwas Großes zusammengebraut. Die Spannung ist jetzt zum Zerreißen gespannt und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Spannung noch weiter hochschaukeln wird und ich kann es kaum erwarten, dass sie sich entlädt. Durch die rund 5 Handlungsstränge passiert so viel, dass so losgelöst voneinander scheint, um dann doch verbunden zu werden und als neue Geschichtsstränge kreiert.

Ich kann es kaum erwarten den zweiten Band zu lesen.

Ich kann mich der Meinung der Publisher Weekly nur anschließen: „An Spannung, epischer Wucht und Ideen ist diese Fantasy nicht zu schlagen – ein Meisterwerk!“

Kriterien für ein gutes Fantasybuch:

  1. epische Seitenzahl
  2. Glossar
  3. Karte, je mehr desto besser
  4. episches Fantasy-Universum, das durch das Buch erschaffen wird

-> 4fach CHECK und damit als Fazit: Epische Leseempfehlung

Als Einstieg kann ich nochmals meine persönliche Empfehlung voran schicken: Wie „der kleine Hobbit“ der perfekte Einstieg für die Herr der Ringe Trilogie ist, so ist „Der Brief für den König“ kein schlechter Einstieg um sich in das Genre und Setting hineinzulesen (jedoch wie gesagt kein direkter inhaltlicher Zusammenhang).

Mein einziger Kritikpunkt ist, die mit der großen Seitenzahl einhergehende Summe an Namen, Titel, Spitznamen und Gott weiß was. Absolut schwerwiegend und nervig schien das fehlende Glossar. Ich dachte mir schon, dass ich als Blogger einspringen muss und ein Namensregister erstellen sollte… als ich auf Seite 547 ankam. Dort sind die einzelnen Familien aufgelistet samt wichtiger Charaktäre. Somit ist mein Kritikpunkt nur ein halber,… jedoch wäre eine simple Auflistung der Namen mit kleiner Erklärung (Bruder von […]; uneheliche Tochter von […]) zu Anfang des Buches wirklich nicht verkehrt gewesen:

Ich zitiere einen guten Freund:

„Ok, ich weiß seit 3 seiten nicht mehr um wen es geht!“

Mir ging es nur all zu oft genauso!!

Hier für euch noch der Trailer zur Umsetzung des Buches in Serienform. Serienstart in Deutschland ist glaub btw März! (Hierfür reiche ich noch die notwendigen Infos nach)

ISBN-10: 3442267749
Amazon: http://www.amazon.de/Das-Lied-von-Eis-Feuer/dp/3442267749/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1329861429&sr=1-1

Sagt mir wie immer was ihr von dem Buch haltet auf Facebook, Twitter, hier in den Comments oder auf Google+

Alex

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Alex aka Sayuron (Gründer von Mitteilungsdrang) “Eigentlich ist WordPress und php gar keine Ansammlung inkompetender Kacke, sondern ich bin nur eine Ansammlung nicht anpassungsbereiter Faulheit”

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