Game-Review: Borderlands

Wesentlich mehr als ein einfacher Ego-Shooter ist dieses Spiel schon. Klar, ist es irgendwo nach wie vor noch die primäre Ansicht und der Kampf gestaltet sich nunmal hauptsächlich mit Schusswaffen… dennoch ist hier ein großes Element mit dabei: RPG!

Die Geschichte von Borderlands spielt in einem anderen Universum auf dem Planeten namens „Pandora“. Hier soll angeblich ein sagenumwobener Schatz in einer legendären Kammer versteckt sein, deren Aufenthaltsort jedoch niemand kennt. Viele Abenteurer versuchten sich daran… und niemand kam zurück. Und auf die Suche ebendieser Kammer begeben wir uns jetzt!

Willkommen auf Pandora!

Wir finden uns zu Beginn in einem Bus wieder, an dessen Steuer sich der Kaufmann Marcus befindet – er bekommt im späteren Spielverlauf noch eine gewisse Relevanz. In filmischen Szenenschnitte bekommt man die verschiedenen Charaktere vorgestellt:

Mordecai (Jäger): Ein Meister im Umgang mit dem Scharfschützengewehr, ist Mordecai ein echter Killer aus dem Schatten. Doch auch im Nahkampf sollte man ihn keinesfalls unterschätzen. Sein Revolver ist immer geladen…

Roland (Soldat): Roland weiß, wie man mit Mitteldistanz-Waffen umgeht. Sturmgewehre und Schrotflinten sind seine Leidenschaft – und damit kann er durchaus beachtlichen Schaden anrichten.

Brick (Berserker): Über Brick weiß man nicht viel, außer, dass er verheerend im Nahkampf ist. Ihm ist es sogar möglich, zwei Waffen gleichzeitig zu verwenden – also vorsicht!

Lilith (Sirene): Das festhalten von Feinden in elektromagnetischen Sphären, sich unsichtbar machen und hinterrücks angreifen – das ist Lilith’s Vorgehensweise. Sie sieht zwar durchaus sehr zart beseitet aus, doch genauso tödlich ist sie auch.

Quests und Leveln

Wie schon erwähnt, handelt es sich um ein RPG – also gibt es Quest’s zu erfüllen. So müssen wir also beispielsweise einen Bandenchef dem Erdboden gleich machen, um wichtige Items einzusammeln, die er gestohlen hat. Dieser Gegenstände schließlich habhaft geworden, stehen dem Spieler alsbald Fahrzeuge zur Verfügung, die er nutzen kann, um im Kampf zu bestehen und von A nach B zu kommen. Im späteren Verlauf der Geschichte werden diese Fahrzeuge sogar noch elementar für den Kampf – also eine durchdachte Questlinie.

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Allerdings muss man an dieser Stelle direkt  mal anmerken, dass es natürlich teils nicht einfach ist, die Aufgaben zu erfüllen. Mitunter liegt das daran, dass der Charakter zu dem Zeitpunkt, an dem er die Aufgabe bekommt, effektiv noch zu schwach ist, um diese zu erfüllen – und das kommt leider ein paar Mal mehr vor, als man sich eigentlich wünschen würde. Ergo bedeutet das: Grinden und Leveln.

Waffen und Fertigkeiten

Grundsätzlich kann jeder Charakter erstmal alle Waffen soweit nutzen. Natürlich gibt es irgendwann Ausnahmen, aber generell gesehen ist dies erstmal möglich. Weiterhin verbessert sich auch der Charakter mit der Waffe, auf die er nicht spezialisiert ist, mit der Zeit durch die Nutzung dieser. Das wirft am Ende dann ein paar Boni ab, die doch durchaus ganz beachtlich sein können. 2014-08-13_00037
Die Fertigkeiten jedoch sind auf die Primärwaffen ausgelegt. So hat bspw. der Soldat die Fähigkeit, seinen Schaden mit dem Sturmgewehr zu verbessern (gleiches gilt für den Jäger mit dem Präzisionsgewehr). Neben der Haupt-fertigkeit, die jeder Charakter hat (der sogenannte „Action-Skill“) lassen sich also dann die Werte noch ein wenig durch passive Fähigkeiten ein wenig pushen.

Entwickler: Gearbox Software
Publisher: 2K Games
Genre: Ego-Shooter RPG
Erscheinungsjahr: 2009
Spielmodus: Singleplayer / Multiplayer
Platformen: PC, Playstation 3, Xbox 360
Flo

About Flo

Mittlerweile schon die 20 Jahre überschritten, schlage ich mich so durch zwischen Arbeit, Sport und Games. Und nebenbei kommen dann hier noch ein paar Beiträge zustande - vorwiegend jedoch im Bereich Games. Nebenbei bin ich noch mit auf unserem Youtube-Channel tätig - wenn es die Zeit denn zulässt.

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