Game-Review: Albert and Otto

Dieses Spiel hat alles, was ein Jump’n Run mit Story ausmacht: Eine Entführung durch einen Bösewicht, einen jungen Helden, der Schwierigkeiten meistern muss, um die Entführte zu retten und viele Rätsel und Geschicklichkeitseinlagen.

Wer sich hier ein wenig an ein anderes Spiel erinnert fühlt, ist damit nicht alleine. Ich war auch etwas überrascht, dass es ein wenig dem Spiel LIMBO von dem Entwicklerstudio Playdead ähnelt – also zumindest von der Umgebungsfarbe her. Ansonsten sind dann doch schon deutliche Unterschiede dazu erkennbar.

Es war an einem schönen Tag…

Nun gut, ob ein Tag in dieser Welt schön sein kann, ist im Allgemeinen recht fraglich. Albert lebt in Deutschland – im Jahr 1939. Er begibt sich auf die Suche nach dem mysteriösen Mädchen mit den Hasenohren, das plötzlich in einem schwarzen Nebel verschwand. Nur die hinterlassenen Bilder geben Hinweise darauf, was passiert ist. Doch zum Glück ist Albert in dieser Welt nicht alleine, denn recht bald stößt er auf Otto, das Stofftier des Mädchens.

Mit klugem Kopf und geschickten Fingern

Die ersten Rätsel sind noch relativ leicht. Auf Plakaten, die stark an Propaganda-Plakate der Zeit erinnern, wird dem Spieler erklärt, wie man mit Albert umgeht und was alles möglich ist. Natürlich dürfen auch Sammelgegenstände nicht fehlen, die auch im Laufe des Spiels immer schwerer zu sammeln sind (dazu gehören beispielsweise die Bilder).

Die Spielmechanik ist über das Spiel hinweg relativ gleich: Es geht darum sich den Weg zu bahnen, indem man Lifte bewegt und Mechanismen betätigt, damit sich Türen öffnen. Dazu nutzt man schließlich auch die Fähigkeiten, die man durch den Hasen bekommt. Beispielsweise aktiviert man ein Aggregat zum Steuern eines Aufzugs, indem man die elektrische Fähigkeit des süßen Stofftierchens nutzt. Jedoch gibt es für jedes Rätsel genau eine Lösung.

Und natürlich darf auch hinter jedem größerem Abschnitt ein Endgegner nicht fehlen – so zum Beispiel ein Roboter, der mit einem Laser um sich feuert. Und ich muss zugeben, dass ich hier ein wenig länger dran gesessen habe, bis ich auf die Lösung kam, um ihn zu besiegen.

Fazit

Alles in allem muss ich sagen, dass dieses Spiel echt gut gelungen ist. Es macht die meiste Zeit viel Spaß und ich bin schon auf die Fortsetzungen gespannt. Die Story ist gut gewählt und das Spielgefühl ist eigentlich sogar recht gut. Die einzigen Kritikpunkte für mich persönlich sind einige Stellen, die ich wieder und wieder spielen musste, einfach weil die Steuerung da derart gehakt hat – Frustmomente pur.

Entwickler: KBros Games
Publisher: KBros Games
Genre: Puzzle-Adventure
Erscheinungsjahr: 2016
Spielmodus: Singleplayer
Platformen: PC
Flo

About Flo

Mittlerweile schon die 20 Jahre überschritten, schlage ich mich so durch zwischen Arbeit, Sport und Games. Und nebenbei kommen dann hier noch ein paar Beiträge zustande - vorwiegend jedoch im Bereich Games. Nebenbei bin ich noch mit auf unserem Youtube-Channel tätig - wenn es die Zeit denn zulässt.

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