Film-Review: Riddick – Überleben ist seine Rache

Riddick – Überleben ist seine Rache

(orig.: The Chronicles Of Riddick 3 : Dead Man Stalking)

[Spoiler-Alert für diejenigen, die den zweiten Teil der Riddick-Chroniken noch nicht gesehen haben!]

Die ersten 5 Minuten:

Riddick wird im zweiten Teil der Chroniken Lord Marshal der Necromonger, ihr oberster Anführer. Im dritten Teil zieht er sich in einer schnellen Zusammenfassung zu Beginn des Films, den Unmut vieler Necromonger auf sich, da er ihre Ideologie nicht teilt und schlicht und einfach im Ganzen nicht… konform ist.

Nach mehreren Attentaten auf ihn beschließt er sich auf einen Deal einzulassen: Die Heimat gegen die Krone. Allerdings wird er betrogen und auf einen verlassenen Planeten zum Exekutieren transportiert. Man muus jedoch bedenken: Riddick wat noch nie leicht zu töten! Er sollte vllt. Bruce Willis in Die Hard einen Besuch abstatten.

Bis ca. Minute 25:

Im Fokus der ersten 25 Minuten des Films steht die etwas langwierige Auseinandersetzung mit einem beheimateten Ungeheuer/Vieh, das zwischen Riddick und dem Ausweg in eine von Wasser und Gras-durchzogenen Gegend des Planeten steht. Es ist gefährlich und giftig, weshalb Riddik sich laaaaaaaaaaaaaaaaaange (ich korrigiere: für den Zuschauer zu lange!!!einself) für den Kampf wappnet. Warum Helden im Film nie einen Weg außen rum suchen, leuchtet mir einfach nicht ein. Es ist ja scheinbar auch obsolet zu erwähnen, dass es keinen anderen Weg gibt…

Nach der ersten halben Stunde beginnt der 120 Minuten-Film dann endlich mit seinem eigentlich Inhalt, der kurzum… zurück zu den Anfängen der Riddick-Chroniken führt: „Lauf oder geh drauf!“

Es handelt sich um einen 1A-Abklatsch von „Pitch Black – Planet der Finsternis“, in dem sogar alte Charaktere im entferntesten Sinne wieder aufgewärmt werden. Ohne wirklich groß zu spoilern: Kopfgeldjäger wollen Riddicks Kopf, im wahrsten Sinne des Wortes, sitzen dann allerdings fest, werden von beheimateten Viechern angegriffen und bedürfen Riddicks Hilfe zur Flucht.

Fazit:

Ich hab weitaus schlimmere Filme gesehen,… aber wenn man den dritten Teil der Saga nicht guckt, hat man eindeutig nichts verpasst. Absolut inhaltlich nichts Neues und wie sich jeder denken kann, wird der 4. Teil genau wie der Zweite werden, nur dass Riddick diesmal gegen Vaako kämpfen muss. Die 6,7 Sterne von IMDB sind eindeutig zu hoch gegriffen, da sie noch viel zu nah an den 7,1 für Pitch Black sind. Auch das einbinden einer alten Battlestar Galactica Größe und Dave Bautista können den Gesamteindruck nicht mehr umreißen. Der Abschuss war das billige kopieren und schlecht animieren der Hoverbikes aus Star Wars:

riddick hoover bike star wars

Alex

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Alex aka Sayuron (Gründer von Mitteilungsdrang) “Eigentlich ist WordPress und php gar keine Ansammlung inkompetender Kacke, sondern ich bin nur eine Ansammlung nicht anpassungsbereiter Faulheit”

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